Tryptichon                                     

 

Das Fluten der Wellen

die sanften Gezeiten

wiegen dich im Rhythmus deines Seins.

Es atmet in dir

ein und aus

es kommt und geht

berührt Leben und Sterben

Blühen und Vergehen.

Doch bei aller Bewegung

aller Veränderung

bleibt eines bestehen:

Das Fluten der Wellen

die Schwingung im All

in dem Nichts,

aber auch gar nichts verloren geht.

 

Wir versuchen zu verstehen-

die Welt zu sehen

doch niemals wird unser Verstand begreifen

in welcher Komplexität wir uns bewegen.

Diese kann sich bestenfalls für leuchtende Momente

dem Herzen zeigen, wenn es bereit ist,

alle Beschränkungen der Vorstellungskraft loszulassen

um sich nur noch den Wundern des Lebens zu öffnen.

 

Kein Augenblick gleicht dem anderen.

Wie verschwenderisch gehen wir um mit der Zeit

und ihren Kostbarkeiten.

Sieh mit dem Herzen, lausche mit deiner Seele

und erlebe Vergänglichkeit und Neubeginn im gleichen Augenblick

welcher niemals ewig währt

und doch im Kreis des Lebens

kein Anfang und kein Ende hat.

Ja- nichts ist beständiger als der stete Wandel.

 

©Stephanie, Zoutelande 22.3.2016

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