Dialog

 

Licht, warum willst du mich vertreiben, lass mich dir doch zeigen,

warum ich so wertvoll bin.

Kommst mir in die Quere, füllst mir meine Leere, nimmst mir meinen Sinn.

Ach liebes Dunkel, lass mein Gefunkel, dem Menschen Hoffnung sein.

Er kann erkennen, wohin so viele rennen, in meinem hellen Schein.

Nein Licht, du scherzt, den Menschen schmerzt, wenn er manches klarer sieht.

Es ist leichter, ruhiger und seichter, wenn er weniger sehend durchs Leben geht.

Nein, nein, das kann nicht sein, er braucht klare Sicht

Wenn er nicht bewusst, beleuchtet Schmerz und Frust, wandelt er sich nicht.

Hin in seine eigene Kraft, sich ein erfülltes Leben schafft.

Ach Licht, glaubst du nicht, er kann mich dabei brauchen?

In meiner tiefen Stille, zeigt sich sein Herzenswille, darf in seinen Schatten tauchen.

Der ihn mit seiner Angst verbindet, die beim hin schauen schwindet.

Ja, aber mein Licht schafft, dass er Hoffnung hat und Kraft, Zuversicht und Vertrauen.

Deine Finsternis tut weh, bringt Einsamkeit, oh je…  er kann nur auf sich selber bauen.

Genau-so ist es gut. In SICH findet er die Glut, sammelt Erkenntnis und Einkehr.

Vor dir muss er sich schützen, mit deiner Leuchtkraft deinen Blitzen,

ist Zurückhaltung sehr schwer.

Steht für alle sichtbar im Licht, zeigt sein wahrhaftiges Gesicht.

Ja, so sollte es doch sein, in meinem warmen Lichterschein, dass er sich allen zeigt.

Mit seinen Farben, Freuden und Narben, seine wahre Natur nicht mehr verschweigt.

Warum musst du ihn stressen, dein Licht aufs Auge pressen, wenn er nicht sehen will?

Er ist erst bereit, zu seiner eigenen Zeit, sonst wird es erst recht in ihm still.

 

Ach liebe Finsternis, warum ist… der Weg des Leidens richtig?

Kann er nicht- in meinem Licht erkennen: was ist für ihn wichtig?

Liebes Licht, glaube nicht, du bist besser als mein Sein!

Ich trag in meinem Dunkel auch nen hellen Schein.

Wie in der Nacht, der Mond erwacht, steht Schatten der Sonne im Rücken.

Lass uns in unserer Pracht, liebevoll aufeinander blicken.

Sind wir doch einander verbunden, keiner kann ohne den anderen sein

Ohne dunklen Stunden, würde niemand sehen, deinen Schein.

Der Mensch entscheidet, was er meidet, wieviel wovon er sieht

Wohin er sich wendet, was ihm Gutes spendet, für ihn im Licht oder Dunkel geschieht.

Ja doch möge er begreifen, die Lichter die ihn streifen, sind die tragende Kraft

Sich seiner bewusst zu werden, als Seele auf Erden, die den Weg der Befreiung schafft.

 

Der Sinn des Lebens, wäre vergebens, wenn dies nicht wird erkannt

der Weg geht ins Licht, ob der Mensch will oder nicht, sonst ist er verbannt

Und ohne Licht würde alles sterben, da gibt’s kein Wachstum hier auf Erden

Mensch und Natur würden vergeh´n, wenn sie kein Licht mehr seh´n.

Ist es doch das Ziel, so wie´s die Schöpfung will, dass alle hier auf Erden

Ihr eigenes Licht entdecken - zurück in die Einheit finden werden.

Stephanie Graumann 2016

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